Heute wurde mal wieder in das Gericht in der Türkei geladen und wie immer: Nichts Neues im Marco-Prozess. Seit nunmehr sieben Monaten sitzt der in der Türkei in Haft. Als Ergebnis des heutigen Verhandlungstages muss der deutsche Schüler bis in die Vorweihnachtszeit hinein im Gefängnis ausharren. Das Gericht in Antalya vertagte das Missbrauchsverfahren gegen den 17-Jährigen mal wieder auf den 14. Dezember.
Grund sind mal wieder die fehlenden Übersetzungstexte der Aussage von Charlotte. Ist ja auch sehr schwer für professionelle Übersetzer einen so schweren Text eines 13-Jährigen Mädchens seit Oktober zu übersetzen. Tja, dann bleibt der arme Marco nun weiter im Gefängnis, aber nach Expertenmeinungen vielleicht nicht mehr lange. Denn will die Türkei sich den Weg in die EU nicht verbauen, sollte sie sich an die Rechte in der EU halten. Und somit auch an die Menschenrechte, nach denen eine Verurteilung bis Ende diesen Jahres stattfinden müsste. Und nachdem das mit der schweren Übersetzung sich ja noch etwas hinziehen wird, müsste das Gericht in Antalya Marco nach Deutschland entlassen. Wenn er dann einmal hier ist, wird er wohl nicht so schnell wieder in die Türkei einreisen.
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