Donnerstag, 1. November 2007

FKS macht mobil

Die "Finanzkontrolle Schwarzarbeit", kurz FKS, machte gestern mobil gegen die Schwarzarbeiter auf deutschen Baustellen. Laut einem Schwarzarbeit-Experten - arbeitet der dann eigentlich legal oder auch schwarz? egal - sind in Deutschland rund 13 Millionen Schwarzarbeiter unterwegs und die schaden den Staat in Milliardenhöhe. Deshalb hat sich die "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" jetzt auf den Weg gemacht, um mit einer Massen-Razzia im gesamten Bundesgebiet das illegale Arbeiten zu stören.

Das ganze sieht dann so aus, dass die Polizei mit fünf oder auch mal sechs Mann eine Großbaustelle an fährt, natürlich im blau-leuchtenden Grün-Weisen-Partybus, der keinen Schwarzarbeiter an Flucht denken lässt. Dann steigen die Hand voll Polizisten aus und versucht die Schwarzarbeiter - nur die, die noch nicht abgehauen sind - aus der Masse von legalen Arbeitern herauszusuchen. Dass dabei auch noch der ein oder andere - äh sagen wir - mal ganz dringend aufs stille Örtchen muss vergessen wir mal. Nun Schlussendlich finden dann die Beamten eventuell sogar ein Paar, die zu verpeilt waren, um das Weite zu suchen und nehmen die dann fest.

Ist dann auf einer Baustelle die Razzia durch, glühen dann die Telefonleitungen bei sämtlichen Bauunternehmen. Denn in der Baubranche ist man da solidarisch und gibt die Informationen weiter, dass die noch nicht durchsuchten Baustellen noch mehr Zeit haben, ihre Schwarzarbeiter kurzfristig mal eine Runde Eis für alle holen zu lassen.

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