Die großen Musikkonzerne beklagen sich seit Jahren über sinkende Umsätze aus dem Geschäft mit CDs. Ist schon schlimm, wenn sich der Gewinn nur noch im zweistelligen Millionenbereich bewegt. Darüber hinaus konnte man einen Teil der Verluste dank steigender Umsätze aus dem Online-Vertrieb wieder wettmachen.
Die Band "Radiohead" hat sich dann vor kurzem dazu entschlossen ihr Album ohne einen großen Plattenlabel direkt übers Internet an den Mann zu bringen. Die Fans durften dabei auch selbst bestimmen, wieviel sie für den Download des neuesten Albums bezahlen wollen. Inzwischen liegen auch die Ergebnisse dieser interessanten Aktion vor. Demnach haben 38 Prozent aller Fans für das Album auch gezahlt.
Das Problem an der Statistik ist nur, dass jetzt die Musikkonzerne wieder kommen und diese als Beweis nehmen, wie wenig für Musik gezahlt wird. 38% ist wahrlich nicht viel, ABER es wird nicht erwähnt, wie hoch die Anzahl an Käufer im Vergleich zu anderen Alben war. Denn 38% von 1Millionen Käufer ist viel mehr, als 100% von 100.000 Käufern. Und dass zu den "Nicht-Bezahlern" auch Leute gehören, die sich das Album umsonst geloaded, getestet haben und es danach nochmal bezahlt Downgeloaded haben wird auch nicht bedacht. Also bevor man solche Werte ausgibt, sollte man sich auch über das Zustandekommen Gedanken machen!
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